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für kritische Medienpraxis


MULTIKULTUR, auch als STREIT-KULTUR

2009: Eine neue Integrationsstudie- Zwischen „erschreckender“ Bilanz und Befeuerung negativer Ressentiments

Vom 7. Oktober 2009. Autor Daniela Kalex

Im Januar 2009 veröffentlichte das „Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung“ eine Studie mit dem Titel “Ungenutzte Potentiale, Zur Lage der Integration in Deutschland“ [Studie zum Download, Besuch 9.10.09].  Zu den am häufigsten von den Medien zitierten Ergebnissen zählte die „Erkenntnis“, dass die TürkInnen die mit Abstand am schlechtesten integrierte MigrantInnengruppe Deutschlands seien. Nicht so sehr die Studie selbst als vielmehr das darauf folgende oft undifferenzierte Medienecho schürten Ressentiments, v.a. gegenüber türkischen und arabischen MigrantInnen und ermöglichte so ein mediales TürkInnen-Bashing.

BILDUNG UND GESCHLECHT BEI MIGRANTINNEN: CHANCEN UND STEINE IM WEG

Vom 7. Oktober 2005. Autor Katharina Kramer / Richard Herding

Vorurteile, Diskriminierung und das deutsche Schulsystem. Oder: nicht nur eine Frage der Familien-Unterstützung …
Fragt man nach erfolgreichen Bildungsverläufen bei Migrantinnen und den Konditionen hierfür, so muss man auch nach der umgekehrten Situation fragen: Was hindert Migrantinnen in der Bundesrepublik Deutschland heute, ihre Schullaufbahn erfolgreich abzuschließen und eine weitere Ausbildungsphase zu beginnen, an deren Ende der Übergang in das Berufsleben steht – nicht der in die Arbeitslosigkeit? Woher bekommen sie Unterstützung, wo werden ihnen Steine in den Weg gelegt und wie viel tragen Familie und Staat zum (Miss-)Erfolg junger Frauen mit Migrationshintergrund bei?

KONTROVERS IM HAUS: Krieg Israel-Palästina - Was tun ?

Vom 4. Juli 2002. Autor Richard Herding

KONTROVERS IM HAUS: Krieg Israel-Palästina - Was tun ? Wir sprachen mit Eberhard Schultz im Haus der Demokratie und Menschenrechte, als Rechtsanwalt in vielen politischen Prozessen erfahren (lange in Bremen), besonders auch als Verteidiger von kurdischen AktivistInnen für das Selbstbestimmungsrecht. Ihm antwortete E. O. Müller, Forum Bürgerbewegung, Verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift "Zukünfte"; er gehört zum "Urgestein" des Hauses.

SINTI & ROMA IN DER MEDIEN-ÖFFENTLICHKEIT

Vom 12. März 2001. Autor Richard Herding

Die große Welle von Antiziganismus, von Sinti- und Roma-Feindlichkeit, die Anfang der 90er Jahre nach der Öffnung des "Eisernen Vorhangs" zwischen Ost und West zu verzeichnen war - Stichworte Rostock, Bremen-Ostertor !, Frankfurt am Main/MultiKulti !, IG Medien !- hatte ihre Ursache in der sogenannten "Überforderung" durch die osteuropäische Einwanderung.

WELTWEITE NATION UND NATIONALE MINDERHEIT: Sinti und Roma als Probe auf die Verträglichkeit des vereinigten Deutschland

Vom 13. Februar 2001. Autor Richard Herding

Hintergrund der aktuellen Arbeit über Sinti- und Roma-Diskriminierung war die Bremer Situation nach der deutsch-deutschen Vereinigung, die sich in dem Band "Sinti und Roma in Deutschland" 1995 (Peter Lang Verlag, herausgegeben von Joachim. S. Hohmann) niederschlug. Hier eine Kostprobe...