DIE ORGANISIERUNG VON SCHWARZEN MENSCHEN IN DEUTSCHLAND

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Seminar: „Politische Analyse der Internet-Öffentlichkeit“ am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität, Berlin (Wintersemester 2006/7)
2007 blickt die Neue Schwarze Bewegung auf 22 Jahre zurück. Angeschoben wurde die Bewegung von Schwarzen Deutschen die für sich aus der Isolation eines Nach-Nazi-Deutschlands ausbrechen wollten bzw. mussten und dabei nach selbstbestimmten Definitionen ihres Daseins und nach eigenen, ihnen angemessenen Lebensentwürfen suchten.

Author

Jan Oppermann

 

Zur Problematik des Begriffes "Afro-Deutsch"

Afrodeutsch ist eine von manchen Deutschen gewählte Selbstzuschreibung. Der Begriff ist relativ jung und außer als Selbstbeschreibung noch wenig gebräuchlich. Er entstand in Anlehnung an die englischen Begriffe Afro-American bzw. African-American bzw. deren deutsche Übersetzung Afroamerikaner. Hintergrund war, dass der ältere Begriff "Neger" seit den 1980er Jahren zunehmend als nicht wertneutral gesehen wird und das noch ältere "Mohr" nicht mehr gebräuchlich ist. Vereinzelt lebten Menschen afrikanischer Herkunft schon vor der Ausbildung von Nationalstaaten in Deutschland.
Wie seine Vorbilder African American bzw. Afroamerikaner geht auch der Begriff afrodeutsch davon aus, dass die Betreffenden Teil einer afrikanischen Diaspora seien. Damit können sich allerdings vor allem Betroffene, deren Vorfahren nur zur Hälfte, zu einem Viertel oder noch weniger aus Afrika stammen, oft nicht identifizieren.
Die sich selbst als Afrodeutsche bezeichnende Historikerin Katharina Oguntoye erklärt zu dem Begriff:
"Mit dem Begriff „afro-deutsch“ kann und soll es nicht um Abgrenzung nach Herkunft und Hautfarbe gehen, wissen wir doch allzu gut, was es heißt, unter Ausgrenzung zu leiden. Vielmehr wollen wir „afro-deutsch“ den herkömmlichen Behelfsbezeichnungen wie „Mischling“ oder „Farbige“ entgegensetzen, als einen Versuch, uns selbst zu bestimmen, statt bestimmt zu werden."1
Der Widerspruch besteht bei dieser Aussage jedoch darin, dass eine 'weiße' Person in der Regel nicht als „afrodeutsch“ akzeptiert wird.
Afrodeutsche stammen teilweise vollständig von Einwanderern aus Afrika ab, teilweise sind sie oder ihre Vorfahren auch „Besatzungs-Kinder“ aus Beziehungen zwischen schwarzen Soldaten und deutschen Frauen in den besetzten Teilen Deutschlands nach den beiden Weltkriegen. Allerdings weckt der Begriff fälschlicherweise den Eindruck, dass Afrodeutsche afrikanischer Abstammung seien. Selbst die Vorfahren vieler Schwarzer sind jedoch schon vor Jahrzehnten oder Jahrhunderten aus Afrika in andere Länder ausgereist oder verschleppt worden. Außer für Personen, die sich ausdrücklich mit Afrika oder einer 'afrikanischen Diaspora' identifizieren, ist der Begriff „afrodeutsch“ daher abwegig.

 

 

1. Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD)

1.1 Geschichte der ISD

1.1.1 Die Rolle der Selbstdefinition

2007 blickt die Neue Schwarze Bewegung auf 22 Jahre zurück. Angeschoben wurde die Bewegung von Schwarzen Deutschen die für sich aus der Isolation eines Nach-Nazi-Deutschlands ausbrechen wollten bzw. mussten und dabei nach selbstbestimmten Definitionen ihres Daseins und nach eigenen, ihnen angemessenen Lebensentwürfen suchten. Der Begriff "Schwarze Deutsche" – ebenso wie der Begriff "Afro-Deutsche" – sind Eigenbezeichnungen, die in den Anfängen der sich in den 1980er Jahren formierenden Schwarzen Bewegung geprägt wurden. Sie lösten sämtliche bis dato diskriminierenden Bezeichnungen der Mehrheitsgesellschaft ab und erlauben seither die Bezeichnung und Ausformung eines menschenwürdigen (Selbst-)Bildnisses Schwarzer Menschen in Deutschland. Unter dem Namen der ISD (damals noch Initiative Schwarze Deutsche) entstanden in Städten wie München, Stuttgart, Freiburg, Hamburg, Hannover, in großen Teilen NRWs und in der Rhein-Main-Region lokale Initiativen, die jede für sich an der Leitidee weiter arbeiteten und dabei nach und nach ihre Lebenszusammenhänge und ihre Perspektiven und Aspirationen veränderten.

 

1.1.1.1 Deutsche Wiedervereinigung und Neu-Selbstdefinition

Noch ehe die beiden deutschen Nachkriegsländer 1989 zusammengeschlossen wurden, hatten Schwarze Menschen beiderseits des so genannten "Eisernen Vorhangs" Kontakt miteinander aufgenommen. Auch in der damaligen DDR hatten sich Schwarze Menschen zusammengeschlossen, so z.B. in Berlin (Ost), Dresden oder Leipzig. Mit der Zeit wuchs die Schwarze Bewegung, die immer gleichzeitig lokal und national agierte und orientiert war. Die ISD und ihre Schwesterorganisation ADEFRA (Afro-deutsche Frauen/Schwarze Frauen in Deutschland) waren dabei stets eine treibende Kraft. ISD bleibt auch weiterhin der Idee von Initiative verbunden, um den Impetus des Neuen nicht vergessen zu lassen. Die Neue Schwarze Bewegung wechselte in den ersten 20 Jahren ihrer Geschichte ihr Selbstverständnis bzw. reagierte auf interne Diskussionen, indem seit Mitte der 1990er Jahre der bundesweit agierende Verein ISD-Bund e.V. den Namen "Schwarze Menschen in Deutschland" annahm – und dies, ohne die Geschichte der Selbstdefinition und Selbstbehauptung zu vergessen, sondern vielmehr auf dieser Geschichte aufbauend.

 

1.1.2 Selbstbestimmter Dialog und Publikationsorgane innerhalb der medialen Öffentlichkeit

Die ISD hat sich in all ihren Verzweigungen die Aufgabe gestellt, Räume für einen selbstbestimmten Dialog der afrikanischen Diaspora in Deutschland zu schaffen, Schwarze Deutsche Geschichte aufzuarbeiten und zu veröffentlichen und – ganz allgemein – Belange Schwarzer Menschen / Menschen afrikanischer Abstammung sichtbar und hörbar zu machen. In diesem Sinne entstanden immer wieder verschiedene Publikationsorgane, wie "afro look" (1986-1999), "Afrekete" (ADEFRA in den 1980iger Jahren), "Blite"-Jugendzeitschrift (ISD-Berlin, 1999-2002) bzw. Online-Foren wie www.afronetz.de, www.afrolink.de oder Websites wie www.cybernomads.net und www.isdonline.de.

 

1.1.3 Veranstaltungen und Treffen

In diesem Sinne hat sich auch die Tradition eines jährlichen bundesweiten Treffens von und für Schwarze Menschen etabliert, auf dem diskutiert, Wissen ausgetauscht, Meinungen gebildet und auch einfach die Gemeinschaft von Jung und Alt in der afrikanischen Diaspora genossen werden. Hieraus entstand das Sankofa-Treffen, ein selbst organisiertes Treffen Schwarzer Eltern und ihrer Kinder sowie – 2004 zum ersten Mal – eine Zusammenkunft der YoungStars, der Schwarzen Jugend und Hoffnungsträgerinnen und -träger. Legendär sind auch die in Berlin entstandenen Veranstaltungen des "Black History Month" (BHM 1990-2001), die eine breite Zusammenarbeit Afrikanischer / Schwarzer Deutscher Gruppierungen förderte. Zwar schlief der "Black History Month" zum großen Bedauern vieler BHM-Touristen und einheimischer Berliner aus organisatorischen Gründen ein, jedoch knüpften 2004 die ersten "Black Community Weeks" an den Erfahrungen und Erfolgen an.

 

1.1.4 Schwarze Community und Vernetzung

Inzwischen steht die ISD mit ihrem Ansatz in einem bundesweiten Kontext zusammen mit vielen afrikanischen Vereinen und Persönlichkeiten, die ebenfalls die Schwarze Lebenssituation in Deutschland auf ihre Agenda schreiben. In Jahrestagungen der Black Community kommen Vertreterinnen und Vertreter der Schwarzen Deutschen Diaspora zusammen, um gemeinsame Konzepte für politische, pädagogische Arbeit zu entwickeln und ein gemeinsames Fundament zu errichten, das auf gegenseitiger Akzeptanz und Kommunikation aufbaut. ISD und ADEFRA haben auch hier die Anfänge stark mitbestimmt und bringen eine engere Vernetzung voran.

 

 

1.2 Politische Felder der ISD

1.2.1 Die Kontinuität des deutschen Rassismus´

Schwarze Deutsche, die das nationalsozialistische Regime mit seinen Demütigungen, Entrechtungen und (illegalen) Sterilisierungen überlebt hatten, haben gelernt, sich möglichst unauffällig zu verhalten. Trotz des Artikels 3 in der deutschen Verfassung (Grundgesetz) konnte auch nach dem Nationalsozialismus der seit den kolonialen Ansprüchen etablierte Rassismus latent weiter blühen, ohne auf Grenzen zu stoßen. Mit Blick auf die USA (Rassentrennung bzw. Bürgerrechtsbewegung), auf den afrikanischen Kontinent (bis in die 1960er Jahre der Kolonialismus und bis 1989 das Apartheid-Regime Südafrikas) wurde die deutsche Ausprägung rassistischer Handlungsmuster heruntergespielt. Jedoch bedeutete der so genannte "latente" Rassismus nach 1945 für etwa zwei Generationen Schwarzer Deutscher noch immer, der eigenen Stimme, der eigenen Meinung und Empfindung, beruflicher und persönlicher Entwicklungsmöglichkeiten beraubt, kurz, an den Rand gedrückt zu sein.

 

1.2.2 Die "Nichtexistenz" einer Schwarzen deutschen Geschichte und ihre emanzipative Etablierung

Die rassenideologische Begründung, warum Schwarze keine Deutsche sein könnten, war inzwischen ersetzt worden durch ein Auslassen in der Geschichtsschreibung. Dieser Auslassung zufolge konnten Schwarze in Deutschland deshalb keine Deutschen sein, weil sie in der deutschen Geschichte angeblich nicht vorkamen. Die Aneignung Schwarzer Deutscher Geschichte wurde in der Folge zu einem wesentlichen Instrument von Emanzipation. Das anfängliche Desinteresse der Mehrheitsgesellschaft ermöglichte es den Schwarzen Deutschen, auf dem unbestellten Feld ihrer angeblichen Geschichtslosigkeit ein eigenes, selbstbestimmtes Bild Schwarzer Deutscher Geschichte zu entwickeln und der etablierten Geschichtsschreibung entgegenzusetzen. Geschichtsschreibung wurde dabei aus dem eigenen Erleben als Instrument von Herrschaft analysiert und als politisches Handlungsfeld entdeckt.

 

1.2.2.1 Die Rolle der Staatszugehörigkeit

Begleitet wurde dieser Prozess von einer Auseinandersetzung um die Staatszugehörigkeit. Die Staatsangehörigkeit sollte in einem demokratisch orientierten Staat nicht nach "völkischen", sondern rein nach formalen Kriterien definiert werden. Eine solche breitenpolitische Grundhaltung würde die Debatten um die deutsche Staatsbürgerschaft, um Einbürgerung und Mehrfachnationalität, um Einwanderung und Einwanderungsgesellschaft entzerren und auf solidere Argumentationsgrundlagen stellen. Deutsche Identitäten würden nicht mehr, ausgehend von einem fragwürdigen Kanon, abgefragt, sondern würden als Spiegelbild "multi-ethnischer" ebenbürtiger Herkunft verstanden werden. Die ISD trägt mit ihrer Arbeit dazu bei, zwei Grundlügen der deutschen "Mehrheits-"Gesellschaft zu entlarven: "In Deutschland gibt es keinen Rassismus" und "Deutschland ist kein Einwanderungsland."

 

 

1.3 Vertretung der Interessen Schwarzer Menschen

Mit Bildern der Angst vor "Überfremdung" wird in der Migrations- und Asylpolitik eine modernisierte Form von Rassismus geschürt. Dass inzwischen gleichzeitig über Einwanderung als Faktum gesprochen wird, ist kein Paradox. Denn die Debatten werden von unterschiedlichen ProtagonistInnen geführt und progressive Ansätze verschwinden sehr schnell hinter restriktivem "sicherheitspolitischem" Kalkül. Im Alltag zeigt sich das Gesicht des "modernen" Rassismus, wenn z.B. Bundespolizei-Beamte an Bahnhöfen Jagd auf unerwünschte Flüchtlinge machen. Das vermeintliche Erkennen nach undifferenzierten stigmatisierenden Bildern ist bekannt. In der Regel und an erster Stelle treffen solche Parameter Schwarze Menschen – unabhängig von ihrem aufenthaltsrechtlichen oder staatsbürgerlichen Status. Und dagegen muss auch weiterhin gemeinsam gekämpft werden.
Die ISD vertritt die Interessen Schwarzer Menschen in Deutschland gegenüber der Öffentlichkeit und Entscheidungsträgern. So greift sie etwa durch Stellungnahmen in die Diskussion um ein Antidiskriminierungsgesetz ein. Sie interveniert bei Fällen von Diskriminierung, unterstützt die Opfer und bezieht Stellung gegenüber der Öffentlichkeit. Sie qualifiziert intern und extern neue anti-rassistische, bisweilen afro-zentrierte Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Bildungs- und Ausbildungsbereich sowie vermittelt Expertinnen- und Expertenwissen.
Wer neugierig geworden ist, findet ISD-Bund unter www.isdonline.de. Hier gibt es interessante Artikel aus der Schwarzen Bewegung national und international sowie Links zu regionalen Gruppen, zu Community-relevanten Organisationen und anderen Vereinen in der Anti-Rassismus-, Anti-Diskriminierungs-, Interkulturellen afrikanisch bestimmten Szene.

 

 

2. ADEFRA e.V. (Afro-deutsche Frauen/Schwarze Frauen in Deutschland)

2.1 Geschichte der ADEFRA

In Verbindung mit der Arbeit an dem Buch
"Farbe bekennen. Afro-deutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte", (Hg.: K. Oguntoye, M. Opitz, D.Schultz; Berlin: Orlanda 1986.), schlossen sich erstmalig Schwarze Frauen zusammen. Die afroamerikanische Professorin, Dichterin und Autorin Audre Lorde initiierte dieses Buch mit. Sie regte Schwarze Frauen der Diaspora dazu an, für sich einzutreten und sich über Unterschiede und nationale Grenzen hinweg zusammenzuschließen. ADEFRA e.V. wurde innerhalb dieses Kontextes 1986 gegründet und ist heute ein eingetragener, gemeinnütziger Verein.

 

2.2 Die doppelte Diskriminierung - Frau + Schwarz

ADEFRA ist ein Forum, in dem sich Schwarze Frauen mit unterschiedlichsten Themen wie Politik, Bildung, Lifestyle und Gesundheit beschäftigen und repräsentiert dabei eine Vielfalt von Schwarzen Frauen: Töchter, Mütter, Frauen, die allein oder in Beziehung leben, Frauen aller sexuellen Orientierungen, alte und junge Frauen. Alle verbindet auf die eine oder andere Weise - unabhangig von Weltanschauung, Glauben, Nationalität, Beruf und Sozialisation - die Erfahrung Schwarz und eine Frau zu sein.

 

2.3 Empowerment - das zentrale Thema

ADEFRA ist bundesweit aktiv und initiiert internationale Projekte. Ein besonderer Schwerpunkt dabei ist das Thema Bildung und Empowerment. Hierbei sollen Selbstbewusstsein, Selbstbestimmung und Selbstorganisation Schwarzer Frauen/Lesben gestärkt und unterstützt werden. In den vergangenen Jahren haben sich zusätzlich die Schwerpunkte Austausch (auch international), Beratung und Unterstützung Schwarzer Frauen/Mädchen, Kooperation mit schwarzen Flüchtlingen und berufliche Netzwerke herausgebildet.

 

2.4 Kooperation

2.4.1 BEST - ein bahnbrechender neuer sozio-historischer Ansatz bzgl. Schwarzer EuropäerInnen

Aktuell weist ADEFRA auf ein neues Projekt hin, BEST, welches von ADEFRA-Mitglied Peggy Piesche Esan mitinitiiert wurde. Dieses interdisziplinäre dreijährige Forschungsprojekt zur Geschichte schwarzer EuropäerInnen, angesiedelt an den Universitäten Mainz und Amherst, versteht sich als Beginn einer langfristigen und transnationalen Forschungsinitiative zur Afrikanischen Diaspora als Teil eines innereuropäisches Geschichtsverständnises.

 

2.4.1.1 Die Überwindung der fachlich-diskursiven Zersplitterung

Mit Blick auf interdisziplinäre und vergleichende Studien will das BEST-Forschungsprojekt zum einen den Austausch wissenschaftlicher Ergebnisse auf dem Gebiet einer Jahrhunderte alten Geschichte schwarzer EuropäerInnen fördern und eine stärkere Vernetzung dieser in vielen Disziplinen singulären Forschungsinteressen gewährleisten, und zum anderen eine theoretische und methodologische (Neu)Orientierung auf ein afrikanisches Diasporaverständnis in Europa anstoßen.
Die bereits vorliegenden Forschungsleistungen auf dem Gebiet schwarzer europäischer Geschichte, die seit den 1980er Jahren vor allem in den Geistes- und Kulturwissenschaften die Wiederentdeckung dieser verdrängten Geschichte in Europa vorangetrieben haben, wurden nicht zuletzt motiviert von der Konstituierung schwarzer Bewegungen in Ländern wie Großbritannien, Deutschland oder den Niederlanden. Diese Forschungen finden jedoch auch immer noch in weitgehender fachlicher wie diskursiver Isolation statt. Ein Bewusstsein der Existenz indigener schwarzer Minderheiten existiert in kaum einem europäischen Land, ein akademischer Austausch war so bisher nur im Kontakt mit us-amerikanischen Diaspora Studies möglich. Sieht man jedoch die Geschichte des schwarzen Europas in seiner Gesamtheit, so zeigen sich neben Differenzen, auf unterschiedlichen Nationalgeschichten beruhend, auch wichtige Gemeinsamkeiten, die zum einen der These der abweichenden Erfahrung widersprechen, zum anderen den Kolonialismus als zentral auch für die innereuropäische Geschichte definieren.

 

 

Quellen:

1 K. Oguntoye/ M. Opitz/ D.Schultz (Hg.), 1986: Farbe bekennen. Afro-deutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte, Orlanda, Berlin

http://www.isdonline.de

http://de.wikipedia.org/wiki/Afrodeutsche


http://www.bpb.de/themen/WTLMYY,3,0,Schwarze_Organisierung_in_Deutschland.html

http://www.adefra.de/

http://www.best.uni-mainz.de/modules/Informationen/index.php?id=13

http://www.afronetz.de

http://www.afrolink.de

http://www.cybernomads.net

http://www.fastafrica.de/

http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0211_schwarze/index.html

 

 

09.01.2007
Jan Oppermann
Informationsdienst: Für kritische Medienpraxis