Seminar

Revolution heute im humanen Format

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REVOLUTION HEUTE - im humanen Format:
Christoph Spehr's "Freie Kooperation" und Hundert Jahre "Oktober"-Revolution, 1917-2017
 
Die Evangelische Kirche bastelt seit 2010 am 400jährigen Jubiläum von Martin Luthers Thesen-Anschlag von 1517 an der Schlosskirche Wittenberg und weist auf die Bedeutung dieser kirchlichen "Revolution" hin.
 
In einer Mail an die Freie Universität Berlin, Otto-Suhr-Institut für Politische Wissenschaft, habe ich vor Jahren als langjähriger Lehrbeauftragter vorgeschlagen, eine Veranstaltungsreihe "100 Jahre Oktoberrevolution" vorzubereiten. Selbstverständlich keine Antwort darauf.
 
Zwischen Klage, Verzweiflung und Satire bewegt sich das Urteil über die Medien angesichts der GROSSEN Fragen unserer Gesellschaft. Es bedarf der Gedenktage und -Jahre, einfach weil sie es erlauben, sich termingerecht einzustellen, vorzubereiten und Abnahme zu finden. Du kannst nicht einfach, willst Du nicht ein leeres Konto plus Überarbeitung riskieren, große und entscheidende Fragen wie "Was können wir glauben" oder "Welche Gesellschaft wollen wir" für die Medienöffentlichkeit bearbeiten und präsentieren. Es bedarf der voraussagbaren Routine der Gedenktage. Peinlich !
 
Das Paradigma "Abschaffung des Kapitalismus, weltweit" und die Probleme der ungeliebten Bündnis-Zwänge (für Lenin ausgerechnet Kaiser Wilhelm der Zweite von Deutschland, sehr lesenswert dargestellt von Fritz Platten und Werner Hahlweg, "Lenins Reise im plombierten Wagen nach Deutschland" bzw. "Lenins Rückkehr nach Russland 1917") sowie das neue Paradigma Umwelt-Rettung neben (oder statt ?) Klassenkampf müssten die Problemstellungen für 1917-2017 sein. Inzwischen kam in die Reihe der kapitalismus-kritischen Schriften, insbesondere durch die Börsenkrisen und die Blockupy-Bewegung inspiriert, ein wichtiger, mehr grundsätzlicher und grundlegender Text, eben Christoph Spehr's "Freie Kooperation". Er fokussiert grundsätzlich auf die zwangshaften Beziehungen in Arbeit und Eigentum, davon beeinflusst auch menschlich-persönliche Beziehungen, in unserer Gesellschaft.
 
Grundsätzlich ist Spehrs These, dass eine vernünftige Gesellschaft heute auf Zusammenwirken -Kooperation- zu beruhen hätte, und das bedeute nicht nur Zusammen-Arbeit von Personen, sondern auch sinnvolles Aufeinanderbezogen-Sein von sachlichen Resourcen, also Eigentümern und/oder Produktionsmitteln und Ländern/Gebieten/Staaten weltweit. Mit frei wählbaren, aber unbedingt notwendigen REGELN, auf die sich die Beteiligten -ob 3 Menschen oder 6 Milliarden- eben einigen müssten. Mit der Bereitschaft, sich auch Regeln über Regeln zu geben, um sie gleichberechtigt auch wieder ändern zu können.
 
Machen wir uns erst einmal die Bedeutung der Fragestellung klar:
Fragst Du am Frühstückstisch, ob heute eine Weltrevolution nötig sei, erntest Du leicht ein Ja; fragst Du nach, ob diese Vorstellung mit Ängsten verbunden sei, kommt ein heftigeres Ja. Und stellst du die Vorstellung einer Gleichheit aller Menschen in der Ökonomie in den Raum -also: alle sind Arbeiter UND auch kollektive Eigentümer-, so kommt die Warnung: das geht nicht, das funktioniert nicht, die Menschen sind habsüchtig ujnd egoistisch. Fragst Du weiter nach der Rettung der Umwelt, so erntest Du Zweifel, dass diese erwünschte Gesellschaft der Gleichen sich auch gemeinsam und ohne Zwang nach außen, also gegenüber Tieren, Pflanzen, Luft und Meeren  vernünftig und freiwillig, nicht-ausbeuterisch, im Zaum halten kann.
 
Kurze Vorschau auf Spehrs Konzept "Freie Kooperation":
 
- Das Umweltproblem spielt keine große Rolle "Öko-Falle": Natur ist, was wir Menschen wollen, dass Natur sei !;
- Arbeitsbeziehungen sind die Haupt-Sache, aber nicht immer die zentrale;
- Eigentum wird versachlicht bis zur (LeserInnen-)Vermutung des Mangels an Realismus;
- Innovations-Lust und -Drang (Karl Marx' Punkt des Respekts gegenüber Kapitalisten wie etwa Werner von Siemens; Sputnik-Schock der Sowjetunion gegenüber dem Westen) wird nicht als Problem gesehen, weil alle Lust auf Erfindungen haben:
- "Akzelerationismus" in Verbindung mit Digitalisierung -d.h. dass alle erwarten, wir könnten viel viel bälder automatisch autofahren und Flugzeuge senkrecht starten und landen lassen (also nicht nur "puderigen Puderzucker", den sich Horkheimer und Adorno einst erträumten und dem Kapitalismus damit vorhielten, er versage selbst bei simplen Innovationen)- nimmt Spehr in humaner Form als tendenziell erfüllbar an.
 
Globalisierung und Lokalisierung, also "GLOKALISIERUNG", entspricht Spehr's Weltbild. "It takes a village", Wir brauchen das Dorf, ist Hillary Clinton's dazu passende Parole (im herbst 2015  kandidiert sie mit Sanders, der einen Demokratischen Sozialismus vertritt, in relativ freundlicher Konkurrenz um die US-Präsidentschaftskandidatur.)
 
Spehr bei der Preisverleihung der Rosa-Luxemburg-Stiftung 2001:
 
"Freie Kooperation hat drei Bestimmungen:
 
- Freie Kooperation beruht darauf, dass die vorgefundenen Regeln und die vorgefundene Verteilung von Verfügung und Besitz ein veränderbarer Fakt sind und ihnen keinerlei höheres, objektivierbares Recht zukommt.
- Freie Kooperation besteht darin, dass alle Beteiligten dieser Kooperation sie aufgeben, ihre Kooperationsleistung einschränken oder unter Bedingungen stellen können, um auf die Regeln der Kooperation in ihrem Sinne einzuwirken, und zwar zu einem vergleichbaren und vertretbaren Preis, und dass sie dies individuell und kollektiv auch wirklich tun.
- Freie Kooperation bedarf einer Politik, die sie
immer wieder aufs Neue realisiert, indem sie die Grenzen der Freiheit und die Realität der Gleichheit praktisch erprobt und indem sie die äußeren und inneren Voraussetzungen des »vergleichbaren und vertretbaren Preises« durchsetzt. (Dies ist gleichzeitig die Definition von »linker« Politik im Gegensatz zu »rechter«.) Hierfür lassen sich, im Sinne einer Politik »mittlerer Reichweite«, die wesentlichen Elemente bzw. Kriterien angeben, die sich auf alle Bereiche gesellschaftlicher Kooperation anwenden lasse."
 
Viel mehr pragmatisch und "middle range" als bei Marx oder Lenin - aber gerade dadurch auch universeller anwendbar.
 
Zum Abschluss die Reflexion, dass es zur "Freien Kooperation" eben KEINEN Abschluss gibt, wie wir bei der Weltrevolution -durchaus entgegen den Beteuerungen von Marx und Lenin-vom erlösenden, "messianischen" Abschluss (Walter Benjamin !) träumen:
 
Aus der Mail eines unbeugsamen Fußballfan-Verteidigers, 2015:
“Lesenswert allein: Michael Kirmes, Seite 122”. – Und noch heute, beim Wiederlesen, 44 Jahre später, muss ich sagen: Klasse, große Agitprop-Lyrik! Ich gebe das Gedicht hier wieder, zum ewigen Ruhm von Michael K.:
 
 
perpetum mobile
 
erst hat man
ne stinkwut
dann hat man
die nase voll
und schmeißt alles hin
 
dann sieht man
wie die karre
im dreck steckt
kriegt ne stinkwut
und langt hin
 
dann sieht man
daß es zwecklos war
und kriegt ne stinkwut
 
dann hat man
die nase voll
und schmeißt
alles hin
 
dann sieht man
wie die karre
im dreck steckt
kriegt ne stinkwut
und langt wieder hin
 
man lernt nie aus."
 
 
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Author

Richard Herding
REVOLUTION HEUTE - im humanen Format:
Christoph Spehr's "Freie Kooperation" und Hundert Jahre "Oktober"-Revolution, 1917-2017
 
Die Evangelische Kirche bastelt seit 2010 am 400jährigen Jubiläum von Martin Luthers Thesen-Anschlag von 1517 an der Schlosskirche Wittenberg und weist auf die Bedeutung dieser kirchlichen "Revolution" hin.
 
In einer Mail an die Freie Universität Berlin, Otto-Suhr-Institut für Politische Wissenschaft, habe ich vor Jahren als langjähriger Lehrbeauftragter vorgeschlagen, eine Veranstaltungsreihe "100 Jahre Oktoberrevolution" vorzubereiten. Selbstverständlich keine Antwort darauf.
 
Zwischen Klage, Verzweiflung und Satire bewegt sich das Urteil über die Medien angesichts der GROSSEN Fragen unserer Gesellschaft. Es bedarf der Gedenktage und -Jahre, einfach weil sie es erlauben, sich termingerecht einzustellen, vorzubereiten und Abnahme zu finden. Du kannst nicht einfach, willst Du nicht ein leeres Konto plus Überarbeitung riskieren, große und entscheidende Fragen wie "Was können wir glauben" oder "Welche Gesellschaft wollen wir" für die Medienöffentlichkeit bearbeiten und präsentieren. Es bedarf der voraussagbaren Routine der Gedenktage. Peinlich !
 
Das Paradigma "Abschaffung des Kapitalismus, weltweit" und die Probleme der ungeliebten Bündnis-Zwänge (für Lenin ausgerechnet Kaiser Wilhelm der Zweite von Deutschland, sehr lesenswert dargestellt von Fritz Platten und Werner Hahlweg, "Lenins Reise im plombierten Wagen nach Deutschland" bzw. "Lenins Rückkehr nach Russland 1917") sowie das neue Paradigma Umwelt-Rettung neben (oder statt ?) Klassenkampf müssten die Problemstellungen für 1917-2017 sein. Inzwischen kam in die Reihe der kapitalismus-kritischen Schriften, insbesondere durch die Börsenkrisen und die Blockupy-Bewegung inspiriert, ein wichtiger, mehr grundsätzlicher und grundlegender Text, eben Christoph Spehr's "Freie Kooperation". Er fokussiert grundsätzlich auf die zwangshaften Beziehungen in Arbeit und Eigentum, davon beeinflusst auch menschlich-persönliche Beziehungen, in unserer Gesellschaft.
 
Grundsätzlich ist Spehrs These, dass eine vernünftige Gesellschaft heute auf Zusammenwirken -Kooperation- zu beruhen hätte, und das bedeute nicht nur Zusammen-Arbeit von Personen, sondern auch sinnvolles Aufeinanderbezogen-Sein von sachlichen Resourcen, also Eigentümern und/oder Produktionsmitteln und Ländern/Gebieten/Staaten weltweit. Mit frei wählbaren, aber unbedingt notwendigen REGELN, auf die sich die Beteiligten -ob 3 Menschen oder 6 Milliarden- eben einigen müssten. Mit der Bereitschaft, sich auch Regeln über Regeln zu geben, um sie gleichberechtigt auch wieder ändern zu können.
 
Machen wir uns erst einmal die Bedeutung der Fragestellung klar:
Fragst Du am Frühstückstisch, ob heute eine Weltrevolution nötig sei, erntest Du leicht ein Ja; fragst Du nach, ob diese Vorstellung mit Ängsten verbunden sei, kommt ein heftigeres Ja. Und stellst du die Vorstellung einer Gleichheit aller Menschen in der Ökonomie in den Raum -also: alle sind Arbeiter UND auch kollektive Eigentümer-, so kommt die Warnung: das geht nicht, das funktioniert nicht, die Menschen sind habsüchtig ujnd egoistisch. Fragst Du weiter nach der Rettung der Umwelt, so erntest Du Zweifel, dass diese erwünschte Gesellschaft der Gleichen sich auch gemeinsam und ohne Zwang nach außen, also gegenüber Tieren, Pflanzen, Luft und Meeren  vernünftig und freiwillig, nicht-ausbeuterisch, im Zaum halten kann.
 
Kurze Vorschau auf Spehrs Konzept "Freie Kooperation":
 
- Das Umweltproblem spielt keine große Rolle "Öko-Falle": Natur ist, was wir Menschen wollen, dass Natur sei !;
- Arbeitsbeziehungen sind die Haupt-Sache, aber nicht immer die zentrale;
- Eigentum wird versachlicht bis zur (LeserInnen-)Vermutung des Mangels an Realismus;
- Innovations-Lust und -Drang (Karl Marx' Punkt des Respekts gegenüber Kapitalisten wie etwa Werner von Siemens; Sputnik-Schock der Sowjetunion gegenüber dem Westen) wird nicht als Problem gesehen, weil alle Lust auf Erfindungen haben:
- "Akzelerationismus" in Verbindung mit Digitalisierung -d.h. dass alle erwarten, wir könnten viel viel bälder automatisch autofahren und Flugzeuge senkrecht starten und landen lassen (also nicht nur "puderigen Puderzucker", den sich Horkheimer und Adorno einst erträumten und dem Kapitalismus damit vorhielten, er versage selbst bei simplen Innovationen)- nimmt Spehr in humaner Form als tendenziell erfüllbar an.
 
Globalisierung und Lokalisierung, also "GLOKALISIERUNG", entspricht Spehr's Weltbild. "It takes a village", Wir brauchen das Dorf, ist Hillary Clinton's dazu passende Parole (im herbst 2015  kandidiert sie mit Sanders, der einen Demokratischen Sozialismus vertritt, in relativ freundlicher Konkurrenz um die US-Präsidentschaftskandidatur.)
 
Spehr bei der Preisverleihung der Rosa-Luxemburg-Stiftung 2001:
 
"Freie Kooperation hat drei Bestimmungen:
 
- Freie Kooperation beruht darauf, dass die vorgefundenen Regeln und die vorgefundene Verteilung von Verfügung und Besitz ein veränderbarer Fakt sind und ihnen keinerlei höheres, objektivierbares Recht zukommt.
- Freie Kooperation besteht darin, dass alle Beteiligten dieser Kooperation sie aufgeben, ihre Kooperationsleistung einschränken oder unter Bedingungen stellen können, um auf die Regeln der Kooperation in ihrem Sinne einzuwirken, und zwar zu einem vergleichbaren und vertretbaren Preis, und dass sie dies individuell und kollektiv auch wirklich tun.
- Freie Kooperation bedarf einer Politik, die sie
immer wieder aufs Neue realisiert, indem sie die Grenzen der Freiheit und die Realität der Gleichheit praktisch erprobt und indem sie die äußeren und inneren Voraussetzungen des »vergleichbaren und vertretbaren Preises« durchsetzt. (Dies ist gleichzeitig die Definition von »linker« Politik im Gegensatz zu »rechter«.) Hierfür lassen sich, im Sinne einer Politik »mittlerer Reichweite«, die wesentlichen Elemente bzw. Kriterien angeben, die sich auf alle Bereiche gesellschaftlicher Kooperation anwenden lasse."
 
Viel mehr pragmatisch und "middle range" als bei Marx oder Lenin - aber gerade dadurch auch universeller anwendbar.
 
Zum Abschluss die Reflexion, dass es zur "Freien Kooperation" eben KEINEN Abschluss gibt, wie wir bei der Weltrevolution -durchaus entgegen den Beteuerungen von Marx und Lenin-vom erlösenden, "messianischen" Abschluss (Walter Benjamin !) träumen:
 
Aus der Mail eines unbeugsamen Fußballfan-Verteidigers, 2015:
“Lesenswert allein: Michael Kirmes, Seite 122”. – Und noch heute, beim Wiederlesen, 44 Jahre später, muss ich sagen: Klasse, große Agitprop-Lyrik! Ich gebe das Gedicht hier wieder, zum ewigen Ruhm von Michael K.:
 
 
perpetum mobile
 
erst hat man
ne stinkwut
dann hat man
die nase voll
und schmeißt alles hin
 
dann sieht man
wie die karre
im dreck steckt
kriegt ne stinkwut
und langt hin
 
dann sieht man
daß es zwecklos war
und kriegt ne stinkwut
 
dann hat man
die nase voll
und schmeißt
alles hin
 
dann sieht man
wie die karre
im dreck steckt
kriegt ne stinkwut
und langt wieder hin
 
man lernt nie aus."
 
 
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Seminar: freie Kooperation nach Christoph Spehr

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Seminarankündigung

Informationsdienst: für kritische Medienpraxis
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin
Mail: kritik@idmedienpraxis.de

Liebe Kollegen und Kolleginnen, liebe Freundinnen und Freunde,
wir, der Informationsdienst: für kritische Medienpraxis bieten ein Seminar "Freie Kooperation nach Christoph Spehr" im Herbst/Winter 2016 an.

Gewöhnt sind wir in der Regel an unfreiwillige Kooperation, in Arbeits- und Ausbildungsver-hältnissen, oft auch in Beziehungen. Alte Denkgewohnheiten richten uns darauf ab, in einer Gesellschaft, in der fast alles zur Ware geworden ist, einschließlich unserer selbst, zu funktionieren. Der Text von Christoph Spehr bricht mit dieser Logik und eröffnet die Perspektive Beziehungen jeder Art neu zu gestalten.

In einem Seminar mit Lektüre, Diskussionen, Vorträgen, wollen wir uns einerseits den Text, andererseits Wege einer neuen Praxis der freiwilligen Kooperation erschließen.

Wir treffen uns Donnerstags um 18.00 im Haus der Demokratie in Raum 0103

Dr. Richard Herding hat in einem Vortrag eine mögliche Deutung des Textes angeboten.
- "Gesellschaftliche Transformation versus gewaltsame Revolution ( z.B. die Oktoberrevolution in Rußland von 1917)

Wir haben im folgenden die Einleitung des Spehrtextes mit unseren eigenen Erziehungserfahrungen verglichen und begonnen freiwillige und unfreiwillige Kooperation zu verstehen.

Author

Petra LeischenSeminarankündigung Informationsdienst: für kritische Medienpraxis Greifswalder Straße 4 10405 Berlin Mail: kritik@idmedienpraxis.de Liebe Kollegen und Kolleginnen, liebe Freundinnen und Freunde, wir, der Informationsdienst: für kritische Medienpraxis bieten ein Seminar "Freie Kooperation nach Christoph Spehr" im Herbst/Winter 2016 an. Gewöhnt sind wir in der Regel an unfreiwillige Kooperation, in Arbeits- und Ausbildungsver-hältnissen, oft auch in Beziehungen. Alte Denkgewohnheiten richten uns darauf ab, in einer Gesellschaft, in der fast alles zur Ware geworden ist, einschließlich unserer selbst, zu funktionieren. Der Text von Christoph Spehr bricht mit dieser Logik und eröffnet die Perspektive Beziehungen jeder Art neu zu gestalten. In einem Seminar mit Lektüre, Diskussionen, Vorträgen, wollen wir uns einerseits den Text, andererseits Wege einer neuen Praxis der freiwilligen Kooperation erschließen. Unser erstes Treffen findet am 22.Oktober um 19.00 im kleinen Seminarraum R1 neben dem Robert Havemann Saal im Haus der Demokratie und Menschenrechte statt. Dr. Richard Herding wird in einem Vortrag eine mögliche Deutung des Textes anbieten. - "Gesellschaftliche Transformation versus gewaltsame Revolution ( z.B. die Oktoberrevolution in Rußland von 1917) Bitte meldet euch per Mail an, damit wir wissen, mit wie vielen Teilnehmern und Teilnehmerinnen wir rechnen können. mit freundlichen Grüßen Petra Leischen, Richard Herding, Sven Bremer

Seminarankündigung

Informationsdienst: für kritische Medienpraxis
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin
Mail: kritik@idmedienpraxis.de

Liebe Kollegen und Kolleginnen, liebe Freundinnen und Freunde,
wir, der Informationsdienst: für kritische Medienpraxis bieten ein Seminar "Freie Kooperation nach Christoph Spehr" im Herbst/Winter 2016 an.

Gewöhnt sind wir in der Regel an unfreiwillige Kooperation, in Arbeits- und Ausbildungsver-hältnissen, oft auch in Beziehungen. Alte Denkgewohnheiten richten uns darauf ab, in einer Gesellschaft, in der fast alles zur Ware geworden ist, einschließlich unserer selbst, zu funktionieren. Der Text von Christoph Spehr bricht mit dieser Logik und eröffnet die Perspektive Beziehungen jeder Art neu zu gestalten.

In einem Seminar mit Lektüre, Diskussionen, Vorträgen, wollen wir uns einerseits den Text, andererseits Wege einer neuen Praxis der freiwilligen Kooperation erschließen.

Unser erstes Treffen fand am 22.Oktober um 19.00 im kleinen Seminarraum R1 neben dem Robert Havemann Saal im Haus der Demokratie und Menschenrechte statt.

Dr. Richard Herding hat in einem Vortrag eine mögliche Deutung des Textes anbieten.
- "Gesellschaftliche Transformation versus gewaltsame Revolution ( z.B. die Oktoberrevolution in Rußland von 1917)

Wir haben bisher anhand der Einleitung von Christoph Spehr über Erziehung und freiwillige und unfreiwillige Kooperation diskutiert.

Bitte meldet euch per Mail an, damit wir wissen, mit wie vielen Teilnehmern und Teilnehmerinnen wir rechnen können.

 

mit freundlichen Grüßen
Petra Leischen, Richard Herding, Sven Bremer

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