CHOTJEWITZ GESTORBEN. GRENZGÄNGER, KEIN ANGEBER

PETER O. CHOTJEWITZ IST AM 15. DEZEMBER 2010 GESTORBEN

ID-UNTERSTÜTZER SEIT DEN 1970ER JAHREN. ER WUSSTE, WAS EINE "GROßE REVOLTE" IST.

NÄMLICH ? ( FRAGEZEICHEN)

EIN BROT MIT MAX WATTS

Am 23.11.2010 ist Max Watts gestorben. Wir sind sehr traurig.

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Über das Gespenst der Migration: die Papierlosen auf dem Arbeitsmarkt

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Die Aufrüstung der Grenzsicherung und die restriktive Ausländerpolitik der letzten Jahre haben die transnationale Migration in Europa nicht einzudämmen vermocht. Niemand weiß, wie viele Menschen ohne Papiere sich gegenwärtig in der EU aufhalten und von einer irregulären Arbeit leben.

 

Das Ausmaß, das migrantische Arbeit auf europäischen Baustellen, Plantagen, in Gaststätten und Kinderzimmern erreicht hat, erfordert einen Perspektivenwechsel auf die Migrations- und Asylpolitik. Die Flüchtlingsproblematik erschöpft sich nicht im Versuch von Politik und Justiz, zwischen Wirtschafts- und politischen Flüchtlingen zu unterscheiden.

 

Die Mehrheit der Medien behandelt das Thema illegale Migration aber nach wie vor unter dem Gesichtspunkt Asyl. Eine Abkehr von dieser einseitigen Fokussierung ist nötig, denn die Migrations-Abwehr bringt eine Entrechtung von MigrantInnen mit sich, der wir uns vor dem Hintergrund der Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt nähern müssen. Was europäischen Staatsbürgern als bedrohliche Utopie erscheint, prägt den Alltag „illegaler“ MigrantInnen: ein völlig deregulierter Arbeitsmarkt, auf dem Arbeitskräfte mobil und flexibel zu sein haben; ohne politische Artikulation, jederzeit künd- und ersetzbar.

 

Doch „illegale“ MigrantInnen sind nicht schlicht die Opfer einer Politik der Entrechtung. Ihre Position in der Gesellschaft weist nicht nur hin auf ihre Ausbeutung, sondern auch auf eine Autonomie. Jenseits der politischen Bühne finden MigrantInnen neue Wege der Vernetzung, mittels derer sie ihren Ausschluss zu unterlaufen verstehen.

 

Wie werden die Papierlosen die kulturelle und politische Landschaft Europas verändern?

Author

Markus Schlotterbeck

Fuck The Army: Das Archiv Soldatenrechte in Berlin

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Im November 2008 stellte der US-Deserteur Andre Shepherd vor seiner Verlegung in den Irak einen Asylantrag in Deutschland. Ein Ereignis von soldatischem Widerstand, das Aufmerksamkeit erregte. Die Fälle von Desertionen und Befehlsverweigerungen zu dokumentieren, über die sonst zu wenig berichtet würde – für dieses Ziel hat sich vor zwanzig Jahren der Verein „Archiv Soldatenrechte“ in Berlin-Kreuzberg gegründet.
In der Görlitzer Straße werden die weltweit wohl einzigartigen Zeugnisse von Resistance Inside The Army (RITA) bewahrt: Bücher, Magazine, Flugblätter und Poster über den Widerstand in Vietnam und anderen Kriegen. Seit dem Tod des Archivars Dieter Brünn im April 2010 besteht über den weiteren Verbleib der Sammlung Unklarheit.

Author

Markus Schlotterbecvk

  

Weltraum - Alltag

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ein bild sagt mehr als tausend worte, daher gibt es diesmal keinen vorschautext. 

schau dir den artikel doch komplett an!

Author

Richard Herding

Von vielen Menschen werden wir nach dem ID-Logo gefragt: Wer hat sich das ausgedacht und wann?

Hier ist unsere Antwort: bitte lesen Sie weiter

 

 

 

 

Author

Tilman Bahls

"Frühling für Hitler"

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(Kein Film über den Holocaust, auch kein europäischer. Sondern ein Musical aus den U.S.A.,  in der Stadt, wo der Holocaust geplant und von der aus er organisiert wurde. Aber eine Erfahrung, die dazu gehört!)

 

Ob Sie’s mit dem Rücken zur Bühne und den Augen zum Publikum gesehen haben, oder umgekehrt – es war eine faszinierende Erfahrung: ein paar hundert Meter von der Stelle entfernt, wo ein Herr Hitler sich im Jahr 1945 Gift nahm und anschließend eine Kugel erfolgreich in den Kopf gejagt bekam, lief  mit großem Erfolg im Juni/Juli 2009 das Broadway-Musical von Mel Brooks, „The Producers – Frühling für Hitler“. Verbilligung gab es für Leute bis 28 Jahre, wenn auf der Bestellung „Jungvolk“ vermerkt war, der Ausdruck für die Hitler-Jugend im Dritten Reich.  Also: voller Geschmack, von Anfang an.

Author

Brigitte Heimannsberg

"Springtime for Hitler"

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Mel Brooks' Broadway musical "The Producers / Springtime for Hitler" could be watched at Berlin's Admiralspalast until July 19, 2009. Persons up to 28 benefitted from a flatrate privilege, if their ticket order was accompanied by the term "JUNGVOLK" -gimme a break!- which in the Nazi language of the Third Reich means the "Hitler Youth" association. Got that?

Author

Richard Herding

For San Francisco Bay Guardian, Draft July 2, 2009

 

"Heil Myself", the Führer Shouts

DER ID IST TOT - ES LEBE DER ID !

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Der Informationsdienst für kritische Medienpraxis in Berlin braucht neue Impulse! Um den Generationswechsel zu vollziehen, brauchen wir Eure/ Ihre Beteiligung. Ob an laufenden Projekten oder mit neuen Ideen – wir sind offen dafür!
Daneben ist eine Ressource – leider schon selbstverständlich –  unverzichtbar: Geld.

 

Gerade in dieser Aufbauphase benötigen wir deshalb Eure/Ihre Spende!

 

INFORMATIONSDIENST: FÜR KRITISCHE MEDIENPRAXIS e.V.,
Bank für Sozialwirtschaft Berlin, BLZ 10020500,  Konto 3099300

Der gespendete Betrag kann auch zweckgebunden sein. Da die Arbeit als gemeinnützig anerkannt ist, lässt sich der Betrag steuerlich absetzen.

In jedem Falle Vielen Dank!    Das "ID-Team"

Author

Das ID-Team

Der Informationsdienst für kritische Medienpraxis in Berlin braucht neue Impulse! Um den Generationswechsel zu vollziehen, brauchen wir Eure/ Ihre Beteiligung. Ob an laufenden Projekten oder mit neuen Ideen – wir sind offen dafür!
Daneben ist eine Ressource – leider schon selbstverständlich –  unverzichtbar: Geld.

Aufruf zum Ostermarsch Berlin 2017

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Abrüsten!
Der Wahnsinn als Methode?

Die Welt ist aus den Fugen: Das Ausmaß von Flucht und Terror war seit dem Zweiten Weltkrieg nie größer als heute. Dies ist vor allem Ergebnis der Politik von NATO-Staaten, durch Krieg Regierungen anderer Länder zu stürzen. So in Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien. Dabei diente und dient Deutschland als Drehscheibe, Satelliten-Relaisstation und KommandozentraIe.
Der „Krieg gegen den Terror“ hat den Terror in die Welt getragen. Heute stehen die einstigen Kriegsbefürworter vor den Scherben ihrer verheerenden Politik. Statt aufzuhören, sehen sie die einzige Lösung darin, die Eskalation noch weiter zu treiben!
Mehr Sicherheit durch mehr Waffen?

Für Deutschland heißt das: Die Rüstung hochfahren, Auslandseinsätze ausweiten, neue Waffen - wie Kampfdrohnen - anschaffen, hier stationierte US-Atomwaffen modernisieren, die Ausbildung von Soldaten fremder Länder intensivieren und Rüstungsexporte ankurbeln! Dabei ist Deutschland schon heute der drittgrößte Waffenexporteur der Welt. Und jetzt wird sogar laut darüber nachgedacht, eigene Atomwaffen anzuschaffen.
Auch die Militarisierung der deutschen Außenpolitik und die der EU soll beschleunigt werden.

Wir verlangen von der Bundesregierung:

Ausländseinsätze der Bundeswehr beenden
Keine Kampfdrohnen für die Bundeswehr
Rüstungsexporte stoppen
US-Atomwaffen aus Büchel abziehen
Keine Atomwaffen für Deutschland
NATO-Truppenstatut kündigen und aus NATO-Militärstrukturen austreten
Keine Militarisierung der EU

Bedroht uns Russland?

Säbelrasseln und Kriegsgeschrei gegen Russland nehmen zu. Mit Truppenaufmärschen, Manövern, „Raketenabwehr“ und neuen Marschflugkörpern an der russischen Westgrenze treibt die NATO die Konfrontation mit Russland auf die Spitze. Deutschland wird zum Aufmarschgebiet für Truppen und Kriegsgerät. Begründet wird dies mit einer angeblichen russischen Bedrohung. Dabei ist Russland in der schwächeren Position. Russlands Militärausgaben betragen nur etwa ein Zehntel des NATO-Militäretats.

Wir verlangen von der Bundesregierung:

Drohpolitik gegen Russland beenden
Gegenseitige Rüstungskontrolle einführen und mit der Abrüstung bei uns beginnen
Keine „Raketenabwehr“ in Europa

Wer soll das alles bezahlen?

Wir alle, wenn es nach unserer Regierung geht.
Bis 2024 wollen die NATO-Staaten ihre Militärausgaben auf mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts hochfahren. Für Deutschland bedeutet das eine Verdoppelung der Rüstungsausgaben auf rund 80 Milliarden Euro. Gigantische Summen, die für Bildung, Kinder, Wohnungsbau, Gesundheit und Pflege dringend gebraucht werden. Der Sozialabbau schreitet dadurch noch weiter voran.

Wir verlangen von der Bundesregierung:

Abschiebestopp und Bleiberecht für Geflüchtete
Rüstungsbetriebe auf zivile Produktion umstellen
Armut bekämpfen: Geld für Soziales statt für Waffen und Krieg

Die Bundesregierung erhebt den Anspruch, die „globale Weltordnung mitgestalten“ und auch „Führung übernehmen“ zu wollen. Wie meint sie das? Vor allem militärisch!
Wir meinen: Unser Land sollte in der Tat Führung und Verantwortung übernehmen, aber bei der Umverteilung von Militärausgaben zugunsten von Investitionen für soziale Sicherheit! Dann wäre es ein Vorbild für die Mitgestaltung einer gerechten globalen Weltordnung!
Wir brauchen Frieden und Völkerverständigung!
Gehen Sie deshalb mit uns Ostern auf die Straße!

Author

Friko Berlin

Abrüsten!
Der Wahnsinn als Methode?

Die Welt ist aus den Fugen: Das Ausmaß von Flucht und Terror war seit dem Zweiten Weltkrieg nie größer als heute. Dies ist vor allem Ergebnis der Politik von NATO-Staaten, durch Krieg Regierungen anderer Länder zu stürzen. So in Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien. Dabei diente und dient Deutschland als Drehscheibe, Satelliten-Relaisstation und KommandozentraIe.
Der „Krieg gegen den Terror“ hat den Terror in die Welt getragen. Heute stehen die einstigen Kriegsbefürworter vor den Scherben ihrer verheerenden Politik. Statt aufzuhören, sehen sie die einzige Lösung darin, die Eskalation noch weiter zu treiben!
Mehr Sicherheit durch mehr Waffen?

Für Deutschland heißt das: Die Rüstung hochfahren, Auslandseinsätze ausweiten, neue Waffen - wie Kampfdrohnen - anschaffen, hier stationierte US-Atomwaffen modernisieren, die Ausbildung von Soldaten fremder Länder intensivieren und Rüstungsexporte ankurbeln! Dabei ist Deutschland schon heute der drittgrößte Waffenexporteur der Welt. Und jetzt wird sogar laut darüber nachgedacht, eigene Atomwaffen anzuschaffen.
Auch die Militarisierung der deutschen Außenpolitik und die der EU soll beschleunigt werden.

Wir verlangen von der Bundesregierung:

Ausländseinsätze der Bundeswehr beenden
Keine Kampfdrohnen für die Bundeswehr
Rüstungsexporte stoppen
US-Atomwaffen aus Büchel abziehen
Keine Atomwaffen für Deutschland
NATO-Truppenstatut kündigen und aus NATO-Militärstrukturen austreten
Keine Militarisierung der EU

Bedroht uns Russland?

Säbelrasseln und Kriegsgeschrei gegen Russland nehmen zu. Mit Truppenaufmärschen, Manövern, „Raketenabwehr“ und neuen Marschflugkörpern an der russischen Westgrenze treibt die NATO die Konfrontation mit Russland auf die Spitze. Deutschland wird zum Aufmarschgebiet für Truppen und Kriegsgerät. Begründet wird dies mit einer angeblichen russischen Bedrohung. Dabei ist Russland in der schwächeren Position. Russlands Militärausgaben betragen nur etwa ein Zehntel des NATO-Militäretats.

Wir verlangen von der Bundesregierung:

Drohpolitik gegen Russland beenden
Gegenseitige Rüstungskontrolle einführen und mit der Abrüstung bei uns beginnen
Keine „Raketenabwehr“ in Europa

Wer soll das alles bezahlen?

Wir alle, wenn es nach unserer Regierung geht.
Bis 2024 wollen die NATO-Staaten ihre Militärausgaben auf mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts hochfahren. Für Deutschland bedeutet das eine Verdoppelung der Rüstungsausgaben auf rund 80 Milliarden Euro. Gigantische Summen, die für Bildung, Kinder, Wohnungsbau, Gesundheit und Pflege dringend gebraucht werden. Der Sozialabbau schreitet dadurch noch weiter voran.

Wir verlangen von der Bundesregierung:

Abschiebestopp und Bleiberecht für Geflüchtete
Rüstungsbetriebe auf zivile Produktion umstellen
Armut bekämpfen: Geld für Soziales statt für Waffen und Krieg

Die Bundesregierung erhebt den Anspruch, die „globale Weltordnung mitgestalten“ und auch „Führung übernehmen“ zu wollen. Wie meint sie das? Vor allem militärisch!
Wir meinen: Unser Land sollte in der Tat Führung und Verantwortung übernehmen, aber bei der Umverteilung von Militärausgaben zugunsten von Investitionen für soziale Sicherheit! Dann wäre es ein Vorbild für die Mitgestaltung einer gerechten globalen Weltordnung!
Wir brauchen Frieden und Völkerverständigung!
Gehen Sie deshalb mit uns Ostern auf die Straße!

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